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Hans Meyer
* 03.11.1942
Aktiv bei:
FC Carl Zeiss Jena (1963-1969)
Trainer bei:
Borussia Mönchengladbach (2008-dato)
1. FC Nürnberg (2005-2008)
Hertha BSC Berlin (2004)
Borussia Mönchengladbach (1999-2003)
FC Twente Enschede (1996-1999)
1. FC Union Berlin (1995)
FC Carl Zeiss Jena (1993-1994)
FC Karl-Marx-Stadt/Chemnitzer FC (1988-1993)
Rot-Weiß Erfurt (1984-1987)
FC Carl Zeiss Jena (1971-1983)
Erfolge als Trainer:
Deutscher
Pokalsieger 2006/2007 mit dem 1. FC Nürnberg
Trainer beim FC Nürnberg
Im November 2005 wurde Hans Meyer etwas überraschend Trainer
beim 1. FC Nürnberg und nahm den Posten des entlassenen Wolfgang
Wolf ein. Der eigentliche Wunschkandidat auf den Trainerposten,
Peter Neururer, hatte Nürnbergs
Sportdirektor Martin Bader per Anrufbeantworter
kurzfristig abgesagt. So verpflichtete der auf einem Abstiegsplatz
stehende Club letztendlich Meyer, der sich nach seinem letztem Engagement
bei Hertha BSC Berlin eigentlich in den Ruhestand zurückgezogen
hatte.
Meyer formte aus einem ängstlich spielenden
Abstiegskandidaten eine Mannschaft, die nicht nur den Klassenerhalt
schaffte, sondern in der folgenden Saison den DFB-Pokal gegen den
deutschen Meister
VfB Stuttgart gewann und die Bundesliga-Saison 2006/2007 auf
dem 6. Platz beendete. Meyer bescherte dem Club dadurch den größten
Erfolg seit 40 Jahren, schaffte durch den Sieg im DFB-Pokal auch
die Qualifikation für den UEFA-Pokal und genoss bei den Fans
durch diese Erfolge sowie seine erfrischend markigen Sprüche
höchstes Ansehen.
In der darauffolgenden Saison beendete eine verkorkste
Hinrunde, und die Überwinterung auf einem Abstiegsplatz, den
Höhenflug der Nürnberger. Die gefeierten Pokalhelden konnten
nicht an die Erfolge der Vorsaison anknüpfen. Die Mechanismen
des rauhen Bundesligageschäfte machten auch vor einer Ikone
wie Hans Meyer nicht halt. Im Februar 2008 wurde Meyer von Nürnbergs
sportlicher Leitung beurlaubt. Fans pilgerten zum nächsten
Mittagstraining, das von Spieler Tomas
Galasek geleitet wurde und verkündetem mit großen
Transparenten ihren Dank an Meyers sportliche Erfolge. Als Nachfolger
engagierte man Thomas von Heesen.
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