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Stefan Mees
* 10.07.1969
Aktiv bei:
1990 - 1992
Karlsruher SC
Spiele:
1. Bundesliga: 7 Spiele
Karlsruher Talent
Stefan Mees war einer der Spieler, die Anfang der Neunziger aus
Karlsruhes Talentschmiede entsprangen, um unmittelbar danach von
Trainer Winfried Schäfer in die Bundesliga-Mannschaft eingebaut
zu werden. Vor ihm hatten schon Spieler wie Kahn,
Nowotny, Scholl,
Kreuzer, Sternkopf
und andere den Sprung geschafft und auch Mees schickte sich an,
ein ganz großer zu werden.
Bundesliga-Debüt:
Am 16. Mai 1992 stand Mees in der Anfangsformation des KSC im Spiel
gegen den FC Bayern. Es war der letzte Spieltag und es ging um nichts
mehr, der KSC spielte sich jedoch in einen Rausch und spielte den
Rekordmeister mit 3:0 an die Wand. Der junge Mees wurde zwar in
der 57. Minute gegen Rainer
Krieg ausgewechselt, machte bis dahin jedoch ein Riesenspiel.
Interesse des FC Bayern:
Nach dem sich die Bayern schon in den Jahren zuvor die Dienste von
Michael Sternkopf und Oliver
Kreuzer gesichert hatten und auch schon für die kommende
Saison 1992/93 mit Mehmet
Scholl einig waren, hatten sie nun auch plötzlich Mees
im Visier. Uli Hoeneß
rief Mees an und bot ihm ein Jahresgehalt von 150.000 DM plus Prämien
an. Doch Mees hatte die Schnauze voll vom Profifußball.
Rückzug ins Kloster und frühes Karriereende:
Er ging nach Selbitz ins Kloster der lutheranischen Christenbruderschaft.
Manche seiner Mitspieler haben gelächelt. Akzeptiert haben
es die meisten. Auch wenn es nicht ihre Welt war. Nur einer lästerte.
Trainer Winfried
Schäfer. Er spottete damals: "Der soll erst mal seine
Zehn Gebote lernen." Stefan Mees ließ seinen Vertrag
beim KSC auslaufen und beendete mit 23 Jahren seine Karriere.
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