Für den SV Werder Bremen stellte sich die
Verpflichtung von Valerien Ismael als absoluter Glücksgriff
heraus. Der französische Abwehrspieler wechselte für 750.000
EUR in der Saison 2003/2004 von Racing Straßburg an die Weser
und holte mit den Hanseaten im gleichen Jahr die Deutsche Meisterschaft
und den DFB-Pokal. Nach zwei Spielzeiten mußten die Bremer
ihren Abwehrspieler schweren Herzens nach München ziehen lassen.
Die geschätzte Ablöse von EUR 8.500.000 erleichterte diese
Entscheidung nur wenig.
Trotz beachtlicher Leistungen in der Bundesliga schaffte Valérien
Ismaël den Sprung in die französische Nationalmannschaft
nicht. Obwohl von Fachpresse und Experten stets als ein Kanditat
für die Equipe gehandelt, wollte ihn Nationalmannschafts-Trainer
Raymond Domenech nicht berufen.
Im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2006 bot sich Ismael der deutschen
Nationalmannschaft als Abwehrspieler an, was von Teamchef Jürgen
Klinsmann abgelehnt wurde. Ebenso erfolglos verliefen die
Bemühungen der Nationalmannschaft von Togo Ismael für
deren Nationalteam zu werben. Die Afrikaner hatten versucht Ismael
einzubürgern, da er eine togolesische Frau hat. Dies lehnte
er aber ab.