Bernd Hölzenbein
* 09.03.1946
Deutscher Nationalspieler (40 A-Länderspiele, 5 Tore)
Portas-Werbekarte 1990 (ca.)
Aktiv bei:
1956 - 1966 TuS Dehrn
1966 - 1981 Eintracht Frankfurt
1981 - 1982 Fort Lauderdale Strikers (NASL)
1983 - 1983 Memphis Americans (US-Hallenliga)
1984 - 1985 Baltimore Blast (US - Hallenliga)
1986 FSV Salmrohr
1987 - 1989 FC Rhein-Main
Erfolge als Spieler:
Weltmeister 1974 mit Deutschland
WM-Teilnehmer 1978 mit Deutschland
Vizeeuropameister 1976 mit Deutschland
UEFA-Cupsieger 1980 mit Eintracht Frankfurt
DFB-Pokalsieger 1974, 1975, 1981 mit Eintracht Frankfurt
Spiele:
40 A-Länderspiele, 5 Tore für Deutschland
1 B-Länderspiel für Deutschland
2 U23-Länderspiele für Deutschland
420 Bundesligaspiele, 160 Tore für Eintracht Frankfurt
Funktionärslaufbahn:
1988 - 1994 Vizepräsident bei Eintracht Frankfurt
1994 - 1998 Sportl. Leiter bei Eintracht Frankfurt (Manager)
seit 2004 Sportlicher Berater und Chefscout Eintr. Frankfurt
In der Bundesliga spielte Bernd Hölzenbein
von 1967 bis 1981 420 Mal für Eintracht Frankfurt und wurde
mit der Mannschaft 1974, 1975 und 1981 DFB-Pokalsieger. 1980 gewann
er zudem den UEFA-Pokal. Seine 160 Bundesligatore sind bei Eintracht
Frankfurt bis heute Vereinsrekord!
Er spielte 40 Mal in der Deutschen Nationalmannschaft
und erzielte dabei fünf Tore. 1974 wurde er in München
Fußballweltmeister. Er sorgte für eine der umstrittensten
Strafstoßentscheidungen der Fußballgeschichte: Das
Tor zum zwischenzeitlichen 1:1 beim 2:1-Sieg im Finale über
die Niederlande schoss per Elfmeter Paul Breitner, nachdem Bernd
Hölzenbein zuvor im Strafraum vom Niederländer Wim Jansen
zu Fall gebracht wurde. Die Meinungen über den Strafstoß
gingen auch nach Betrachtung der Zeitlupe auseinander.
Unvergesslich war ebenfalls Hölzenbeins
Kopfballtor im UEFA-Cup-Spiel zwischen der Eintracht und Dinamo
Bukarest, das er in der 89. Spielminute im Sitzen erzielte. Ein
Tor wollte nicht fallen, der Torhüter war immer wieder Endstation.
Doch dann rutschte diesem der Ball aus den Armen und Hölzenbein
rutschte zum Ball und köpfte ihn sitzend ins Tor. Er erzwang
damit die Verlängerung und ermöglichte so den späteren
UEFA-Pokalsieg der Eintracht gegen Borussia Mönchengladbach.