Uwe Bindewald
* 13.08.1968
Aktiv bei:
1. FC Eschborn (2004/2005)
Eintracht Frankfurt (1988-2004)
Verteidiger bei Eintracht Frankfurt
Uwe Bindewald wechselte 1988 als 19-Jähriger in den Profikader
der Frankfurter Eintracht. Noch unter Trainer Pal Csernai gab
er am 19.11.1988 gegen den SV Werder Bremen sein Bundesliga-Debut.
Im Laufe der Jahre setzte sich Bindewald immer wieder unerwartet
gegen verpflichtete Konkurrenten in der Eintracht-Abwehr durch
und erkämpfte sich einen Stammplatz im Team. Bindewald war
fester Bestandteil jener Eintracht-Mannschaft die 1991/1992 die
deutsche Meisterschaft am letzten Spieltag nur knapp verpasste.
Dabei stand er aber Schatten der eigentlichen Stars wie zum Beispiel
Uli Stein, Manfred
Binz, Uwe Bein, Andreas
Möller oder Anthony Yeboah. Bindewald selbst wurde 1992
zwar von Bundestrainer Berti Vogts
einmal zu einem Sichtungslehrung der deutschen Nationalmannschaft
eingeladen, musste aber wegen einer Verletzung absagen und kam
während seiner gesamten Karriere zu keinem Einsatz in der
deutschen Nationalmannschaft..
Spitzname Zico
Uwe Bindewald spielte 16 Jahre lang von 1988 bis 2004 als Verteidiger
bei Eintracht Frankfurt. Von den Fans der Eintracht bekam der
zuverlässige Bindewald in dieser Zeit, trotz seiner begrenzten
technischen Talente den Spitznamen „Zico“ verpasst.
Zico ist der Künstlername des brasilianischen Ballzauberers
Arthur Antunes Coimbra, der mit der brasilianischen Nationalmannschaft
an den Weltmeisterschafts-Turnieren 1978, 1982 und 1986 teilnahm
und unter Fußballfachleuten noch heute als einer der begnadetsten
Ballvirtuosen gilt.
Zico trifft Zico
Zweieinhalb Jahre nach dem Ende seiner Profilaufbahn hatte Uwe
Bindewald dann tatsächlich den „echten“ Zico
getroffen. Am Tag vor dem Uefa-Pokalspiel der Frankfurter Eintracht
bei Fenerbahce Istanbul, arangierte das nach Bindewalds Spitznamen
benannte Frankfurter Fußball-Magazins „Zico“
ein Treffen der beiden ehemaligen Fussballspieler. Zico war zu
dieser Zeit Trainer bei Fenerbahce Istanbul.
Karriereende 2004/2005
Nachdem Ende der Saison 2003/2004 der Vertrag Bindewalds bei der
Eintracht nicht mehr verlängert wurde, wechselte er für
eine Saison ins benachbarte Eschborn in die Oberliga Hessen. Beim
1. FC Eschborn ließ Bindewald seine Karriere ausklingen.
Bindewald leitet seit seinem Abschied als aktiver Spieler aus
dem Profifussball inzwischen eine eigene Fussballschule.