Jörg Albertz
(Spitzname: "Hammer-Ali")
* 29.01.1971

Deutscher Nationalspieler (3 A-Länderspiele)
Aktiv bei:
Hamburger SV
Fortuna Düsseldorf
SpVgg Greuther Fürth
Glasgow Rangers
Shanghai Shenhua
Erfolge als Spieler:
Chinas
Fussballer des Jahres 2003
Schottischer Meister 1997, 1999 und 2000 mit Glasgow Rangers
Schottischer Pokalsieger mit Glasgow Rangers
Wahl
in die "Hall of Fame" bei den Glasgow Rangers
Externe Links:
Jörg
Albertz im Trikot der Glasgow Rangers bei Sporting Heros
Interview
mit Jörg Albertz über seine Zeit als Profi in China
Glasgow Rangers
Jörg Albertz spielte insgesamt fünf Spielzeiten (1996-2001)
bei den Glasgow Rangers. In 156 Spielen erzielte er 58 Tore in der
ersten schottischen Liga. Besonders gefürchtet waren die Freistöße
und Fernschüsse, des gebürtigen Mönchengladbachers.
Bei seiner Ankunft in Glasgow war er noch nicht sehr bekannt auf
der Insel. Ein fulminanter Freistoß im prestigeträchtigen
Derby gegen Celtic Glasgow, brachte im auf einen Schlag viele Sympathien
ein. "Hammer Ali" ist einer der wenigen ausländischen
Spieler, denen die Ehre zuteil wurde, in die Hall of Fame der Glasgow
Rangers gewählt zu werden. Zu seinen bekanntesten Mitspielern
in Schottland gehörten der spätere italienische 2006er
Weltmeister Gennaro Gattuso, der englische Nationalspieler Paul
Gascoigne, der niederländische Nationalspieler Ronald de Boer,
Frankreichs Weltmeister Stéphane Guivarc'h und der dänische
Europmeister Brian Laudrup. Albertz verließ die Rangers, nachdem
er unter dem holländischen Trainer Dick Advocaat keine Perspektive
mehr sah und kehrte im Sommer 2001 zum Hamburger SV zurück.
Kurze Karriere als Nationalspieler
In der deutschen Nationalmannschaft kam Jörg Albertz lediglich
zu drei Einsätzen unter Bundestrainer Berti
Vogts. Noch in den Diensten des Hamburger SV stehend, bekam
er in den Freundschaftsspiele vor der Europameisterschaft 1996 gegen
Portugal und Dänemark die Chance sich im Dress der Nationalmannschaft
zu bewähren. Vogts entschied sich jedoch anders, und nahm Albertz
nicht mit zur Europameisterschaft. Es mag am Überangebot von
hochklassigen Mittelfeldspielern gelegen haben, das er 1998 nur
noch ein weiteres Länderspiel für Deutschland bestreiten
durfte. Mit Mario Basler, Thomas
Häßler, Andreas Möller,
Matthias Sammer und Mehmet
Scholl gab es eine harte Konkurrenz im deutschen Mittelfeld.
Auf dem Höhepunkt seiner Karriere in Schottland hatte Albertz
aber auch den Nachteil, in der im Vergleich zur deutschen Bundesliga
nicht so hoch angesehenen schottischen Liga zu spielen.
Publikumsliebling
Sowohl in Schottland, beim Hamburger SV als auch bei seinem Gastspiel
in China avancierte Albertz durch seine robuste und körperbetonte
Spielweise jeweils zum Publikumsliebling und Führungsspieler.
2003 wurde er in der frisch gegründeten chinesischen Profi-Liga
zu Chinas Fussballer des Jahres gekürt.
Saison 2005/2006 - 14.08.2005:
Drei Minuten vor Ende der Partie Fortuna
Düsseldorf gegen die Reserve des 1. FC Köln (1:2)
brach der ehemalige Profi Jörg Albertz seinem Gegenspieler
Tobias Nickenig
mit einem Kopfstoß die Nase und sah Rot. "Mein Gegenspieler
trat nach, ich gab ihm eine Kopfnuss und habe mich bei ihm schon
entschuldigt. Mir gingen die Nerven durch", sagte Albertz nach
dem Spiel. Nickenig sah wegen seiner Unsportlichkeit die gelb-rote
Karte. Albertz wurde wegen der Tätlichkeit für acht Wochen
gesperrt.
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